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FAQ

MaMo FAQ

Die MaMo gibt es ab dem 1. November 2017 exklusiv bei MamaMotion - online unter www.mamamotion.de/mamo.html oder in unseren Ladengeschäften in Hamburg, Hannover und Berlin

Eine gute Tragehilfe muß bequem sein - sowohl für dich als auch für dein Baby.

Besonders bei kleinen Babys ist es wichtig, daß sich ihr Rücken in einer Tragehile runden kann und sie mit angezogenen, leicht gespreizten Beinchen die sogenannte Anhock-Spreiz-Haltung einnehmen können. Die ist für eine gute Rücken- und Hüftentwicklung wichtig. Die MaMo Trage stützt Baby's Rücken in dieser Haltung stabil und fest. Besonders bei dem kleinsten Beutel für Neugeborene ist diese Haltung bereits "eingebaut", bei den größeren Beuteln entwicklungsgemäß weniger stark ausgeprägt.

Auch für dich ist die MaMo bequem. Schulterträger, Hüftgurt und auch alle Schnallen und Kunststoffteile sind unterpolstert, damit nichts drückt. Die auf dem Rücken gekreuzten Träger sorgen für eine direkte Krafteinleitung über den Rücken und ein einfaches Handling.

Ja. Die Verbindung zwischen Schulterträger und Beutel ist je Seite auf 30 kg Belastung getestet. Zusätzlich und als doppelte Sicherheit zu den Druckknöpfen gibt es an dieser Verbindungsstelle weitere Knebelknöpfe.
Die Klettverbindung zwischen Beutel und Hüftgurt ist je nach Beutelgröße mit einer hohen Sicherheit ausgelegt. Konkret & technisch gesagt: mit einem Faktor von mindestens 6,7 bis 9,3 (bei einer Scherfestigkeit von 10 N/cm2 und mit größzügig aufgerundeten Gewichten an der oberen Perzentilkurve). Die Klettverbindung eines Größe 2 Beutels z.B. hält also ohne weiteres dem Gewicht eines Kleinkindes stand. Also ist auch bei Überschreitung der empfohlenen Größen kein Sicherheitsrisiko gegeben.
Die Verschlussschnalle am Hüftgurt kommt von einem Markenhersteller (ITW Nexus) und hält einer Belastung von 120 kg stand (die bei dieser Verwendung natürlich sehr weit unterschritten wird).

Warum gibt es für die MaMo keine Gewichtsangaben?

Typische Prüfnormen für Babytragen sehen Prüfkörper mit Gewichten von 3 kg und 15 kg vor. Daher findet man diese Gewichtsangaben auf vielen Tragehilfen. Die Normen prüfen aber nur, ob eine Trage diesen Gewichten unter Dauerbelastung standhält. Ob sie einem Baby oder Kind dieses Gewichtes auch passt und bequem ist, das wird nicht gepüft. Ein Grund, warum wir Dauertests bisher selber durchgeführt haben.
Diese standardisierten Gewichtsangaben sind eher irreführend und wenig aufschlussreich für Eltern. Denn sie lassen sich kaum mit einem Alter des Kindes zusammenführen, weil es sehr große Schwankungen zwischen Gewicht und Größe bei gleichem Alter.
Die MaMo Beutelgrößen richten sich darum nur nach der Konfektionsgröße, die noch am besten geeignet ist, um sicherzustellen, daß die Trage passt und dann selbstvertändlich auch der Belastung standhält (s. weiter oben).

Warum verwenden wir keine Sicherheitsschnalle oder ein Sicherheitsgummi?

Viele Hersteller von Babytragen nähen ein Gummi an den Bauchgurt, durch das die Schnalle beim Schließen geführt werden muß. Sollte sich die Schnalle öffnen, bliebe sie an diesem Gummi hängen und der Bauchgurt würde sich nicht komplett öffnen. Wir haben uns gegen diese Lösung entschieden, weil zum einen die meisten Eltern dieses Feature wegen der etwas aufwendigeren Handhabung im Alltag nicht nutzen. Hinzu kommt, daß eine Half Buckle Trage (im Gegensatz zu Full Buckles) durch die unter Baby´s Popo geknoteten Träger auch dann noch sicher hält, selbst wenn der Bauchgurt sich beim Tragen öffnen sollte.

Manche Hersteller setzen beim Bauchgurt auch auf Schnallen mit 2-Hand-Bedienung. Dieser Ansatz greift nicht, wenn die Schnalle als Ganzes defekt sein sollte, z.B. gebrochen ist (was sehr unwahrscheinlich ist bei sachgemäßer Nutzung ohne Einklemmen in Autotüren ;) ). Sie soll eher erzwingen, daß Eltern erst das Kind ablegen, bevor die den Bauchgurt öffnen. In der Praxis finden wir das nicht ganz schlüssig, denn wenn Eltern meinen, sie möchten den Bauchgurt öffnen, tun sie das im Zweifelsfall trotzdem, und dann auch noch mit beiden Händen.

Nicht zuletzt sind Sicherheitsfeatures für das Marketing beliebt, weil sie Eltern eben ein Gefühl von Sicherheit vermitteln - unabhängig davon, wie effektiv die Maßnahmen wirklich sind.

Ja, das geht wie mit anderen "Half Buckle" Tragen auch. Ein eigenes Video haben wir noch nicht, aber Nicola von Babyschritte hat ein tolles MaMo Erklärungvideo gemacht, in dem sie auch ganz genau die Technik zeigt, wie du dein Baby von der Bautrageweise auf den Rücken bekommst: zum Video auf Youtube

Nein, das geht nicht und das hat auch gute Gründe.
Menschenbabys sind evolutionsbiologisch Traglinge und ihr Körperbau ist auf das der Trageperson zugewandte Getragenwerden Bauch an Bauch oder auf der Hüfte eingestellt. Sie nehmen die natürliche "Anhock-Spreiz-Haltung" ein (erklärt in unserem Blogbeitrag), die wichtig ist für die gesunde Entwicklung der Hüftgelenke. Diese Haltung funktioniert beim abgewandten Tragen nicht.
Wenn dein Kind schon im Sitzalter ist (bzw. mindestens eine stabile Kopfkontrolle hat), kannst du es stattdessen gut auf dem Rücken tragen. Je nachdem, ob du so hoch tragen kannst, könnte dein Kind dann auch über deine Schulter schauen.

Tragehilfen kann man grob in 2 Typen einteilen: sog. "Half Buckles" und "Full Buckles".
Die MaMo gehört zu den Half Buckle Systemen, die nur am Hüftgurt eine Schnalle haben. Die Träger werden auf dem Rücken gekreuzt und unter Baby´s Popo geknotet. Das Prinzip ist sehr einfach in der Anwendung, denn beim Anlegen und Festziehen stellt sich die Trage automatisch auf die Trageperson ein. Ein Wechsel zwischen Mama und Papa z.B. ist problemlos möglich. Einen Doppelknoten bekommt jeder hin :)
Full Buckles funktionieren ungefähr wie ein umgedrehter, vor dem Bauch getragener Rucksack. Wenn ein stark gebauter Papa die Trage der schlanken Mama übernimmt, müssen die Gurtlängen der Träger verstellt werden, was ohne Frage möglich, aber nicht immer intuitiv ist.

Seit dem 1. November 2017 ist die MaMo exklusiv bei MamaMotion, d.h. in den Ladengeschäften und online unter mamamotion.de/babytragen/mamo.html erhältlich.
Der Vertrieb über Händler ist für 2020 angedacht - bitte abonniere unseren Newsletter, um darüber auf dem Laufenden zu bleiben, wenn du selber am Vertrieb interessiert bist (link weiter unten).
Viele TrageberaterInnen haben die MaMo zum Zeigen und Ausprobieren im Sortiment.

Ja, bei jeder der 4 Beutelgrößen lässt sich die Stegbreite stufenlos verstellen. Dazu werden die äußeren Klettverbindungen gleichmäßig weiter nach innen versetzt. So lässt sich jeder Beutel bis auf die maximale Stegbreite des Vorgängerbeutels verkleinern. Aber auch wenn diese Feineinstellung nicht berücksichtigt wird, sitzt dein Baby gut, wenn du einfach den Beutel in der passenden Konfektionsgröße verwendest.
In diesem Video zeigen wir, wie die Stegbreite verstellt wird: MaMo Stegbreite einstellen (YouTube)

 Stegbreite min/max (cm)KonfektionsgrößeBeutelgrößePanelhöhe V2
Frühchenca. 4-638-50P1-0(noch unbekannt)
Neugeborenes10-2050-62P1-135
Baby20-3062-74P1-238
Kleinkind30-4074-86P1-342
Vorschulkind40-5086-104P1-448

 

Um dir das Handling der Trage so einfach wie möglich zu machen, gibt es den Sitzbereich für dein Baby in unterschiedlichen Größen. So mußt du nichts einstellen und kannst praktisch nichts falsch machen, sondern richtest dich schlicht nach der Konfektionsgröße, die dein Baby gerade trägt.

Du kannst am Hüftgurt 2 Beutel (Größe 1) befestigen und so 2 kleine Babys bis ca. Gr. 62 vorne vor dem Bauch tragen. Auch mit Frühchen ab Gr. 44 ist das möglich. Reduziere dabei die Stegbreite der Beutel durch Versetzen der äußeren Klettverbindungen nach innen soweit wie möglich.
Gefächerte Träger an den jeweiligen Innenseiten der Beutel sind am bequemsten, außen gepolsterte.
Mit nur einem weiteren Hüftgurt kannst du die "Zwillings MaMo" in 2 vollwertige Tragen umbauen.

YouTube Zwillinge Tragen Video (BabyWelt Hamburg)

https://www.facebook.com/MamaMotionBerlin/posts/320590711809026

In unseren MamaMotion Ladengeschäften treffen wir viele Eltern, die mit vielen unterschiedlichen Tragesystemen den Laden verlassen. Oft stehen sie nach einigen Wochen oder Monaten wieder im Laden, weil sie unsicher sind, ob die Einstellung der Trage noch stimmt, sie vielleicht sogar Rückenschmerzen haben. Dann merken wir, die wir uns den ganzen Tag nur mit Tragehilfen beschäftigen, daß das Handling und die Einstellung dieser Tragehilfen für Eltern doch oft schwierig ist. Verständlich, mit Baby hat man genug andere Sorgen ;) Aus diesem Bedarf an einem einfachen, intuitiven System heraus entstand die MaMo mit ihren verschiedenen Beutelgrößen.

Wir planen einen speziellen Beutel für Frühchen zu entwickeln, sind aber noch in der Prototypenphase.
Außerdem wird es irgendwann eine MaMo Version ohne lange Träger geben.